• Biergarten am Kehr

    on Jun 9, 08 in Göttingen, Hören, Kinder by with 2 Comments

    Nachdem wir am Samstag Abend bei einer Feier den Wagen am Jägerhaus am Kehr stehen lassen mußten, waren wir am Sonntag „gezwungen“ den Wagen abzuholen, was sich als Glücksgriff erwies.

    Mit der Linie 1 der Göttinger Stadtbusse fuhren wir bis zur Endstation auf den Zietenterassen. Von dort waren es lediglich 20 Mituten bis zum Kehr.

    Biergarten am Kehr Dort wurde von dem Pächter des Kiosk am Kehr ein wunderbares Konzert der Front Porch Picking veranstaltet. Die Northeimer Blues und Dixi Band spielte bei dem schönen Wetter die passende leichte Unterhaltung. Die Musik hat viel Spaß gemacht und ich habe meinen Lieblingsbuchhändler Till Spannaus an der Rhythmusgitarre erleben können.
    Also: Ein rundherum gelungener Vormittag. Und auf jeden Fall wiederholungswürdig. Als nächstes steht Schluffi vom Rockbüro mit der „Göttinger Blues’n’Boogie-Küche“ am 15.06. und 29.06. auf dem Programm.
    Programm des Biergarten am Kehr

    Und mit dem Bus werden wir auch wieder fahren.

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  • Der Apfel

    on Jun 3, 08 in Göttingen, Lebensqualität by with No Comments

    Über den Apfel läßt sich bekanntlich viel sagen (fällt nicht weit vom Stamm) und als Mann sollte man immer vorsichtig sein, wenn uns eine Frau einen Apfel anbietet. Da ist schon mal was schief gelaufen.
    Apfel

    Nichts desto Trotz bin ich ein riesiger Apfel Fan. Über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten. Aber was man z.T. in den Supermärkten angeboten bekommt, sollte man besser dort in den Regalen lassen.
    Die ganze Importware sieht zwar häufig ganz lecker aus. Das war es dann auch schon.

    Die besten Äpfel kommen aus der Region – und inzwischen das ganze Jahr. In dem neuen Verfahren werden die Äpfel nicht nur gekühlt, sondern der Umgebung wird der Sauerstoff entzogen. Und da Äpfel auch den Sauerstoff für ihren Stoffwechsel brauchen, verfallen sie in eine Art „Winterstarre“ und sind auch im Juni/Juli noch frisch.
    Daher ist es überhaupt nicht nötig, Äpfel zu importieren.
    Da Äpfel sehr gesund sind, tut man außerdem etwas Gutes für die eigene Gesundheit. Ein Apfel enthält eine große Zahl verschiedenen Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Durch den besonders hohen Anteil an Vitamin C kann mit 2-3 Äpfeln den täglichen Bedarf decken.
    Weitere Infos: http://www.apfel-info.de
    Ob Bio oder nicht, entscheidet sich leider nicht nur durch die Einstellung sondern eher durch einen Blick ins Portmonnaie.
    Einen guten Kompromiss bietet der Obstbau Wedemeier, ein Obst und Gemüse Bauer aus Iber/Kreis Northeim. Die bieten zwar z.Z. noch keine (eigenen) Bio-Äpfel an, aber deren Äpfel werden im kontrollierten Anbau angebaut. D.h., daß nach der Blüte nicht mehr gespritzt werden. Wedemeier hat einen Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt.
    weitere Infos: http://www.obstbau-wedemeier.de/
    Was man aber auf jeden Fall tun sollte:
    Wenn im Spätsommer die Äpfel wieder reif sind sollte man mal wieder auf den Weg in die Feldwege machen und sich einen Korb voll pflücken. Ganz gut ist der Feldweg vor der Steinmetzkurve in Geismar und besonders zu Empfehlen ist der Weg von Kerstlingerode Richtung Krebeck. Dort gibt es sehr viele Sorten. Die Bäume hab ich auf einer Radtour entdeckt. Es ist eine schande, wenn man sieht, wie viele Äpfel dort neben den Bäumen vergammeln.

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  • Die Stadt Göttingen kassiert: Sondernutzungsabgabe für Auslagen vor den Geschäften

    on Mai 30, 08 in Göttingen, Politik by with No Comments

    Um den „Wildwuchs“ an Kundenstoppern und Auslagen in den Fußgängerzonen einzudämmen, hat die Stadt Göttingen nach dem typischen Reflexmuster reagiert. Sie verlangt seit Februar Gebühren für das Aufstellen von Auslagen und Hinweisschildern. Das hat leider zur Folge, daß es für manche der berühmte Tropfen ist und entweder sie gar keine Auslagen mehr rausstellen oder wie das „Accent“ das Geschäft schließen.
    Gerade die kleineren Geschäfte in den Nebenstraßen, werden für den Auswuchs in der Weender Straße bestraft und fühlen sich zu Recht benachteiligt.
    Und sind wir doch mal ehrlich: Die Ketten und Franchise-Shops werden weiterhin Ihre Auslage aufstellen, die alteingesessenen und kleineren Geschäfte, die den Charme der Stadt ausmachen, werden das Nachsehen haben.
    Jetzt gibt es allerdings eine Initiative der Göttinger Geschäfte, die sich gegen die neuen Gebühren wehrt. Mich hat heute eine Mail erreicht:

    Liebe Nachbarn,

    Göttinger Tageblatt: Die Innenstadt wird immer farlosersicherlich haben viele von Ihnen das heutige Tageblatt und damit auch den Artikel im Wirtschaftsteil zur Sondernutzungsabgabe gelesen. Für alle, die den Artikel nicht kennen, hängt er als Bild an.

    Für mich war er Anlass gleich heute Morgen ein bißchen zu telefonieren. Frau Hundesrügge war von der Größe des Berichtes recht überrascht. Sie hatte nicht mir so viel Aufsehen gerechnet. Im Laufe des Tages war sie von der Resonanz jedoch sehr positiv beeindruckt. Ganz offensichtlich hat der Artikel nicht nur bei mir, sondern auch vielen anderen einen Nerv getroffen.
    Nach kurzen Gesprächen mit meinen näheren Nachbarn hat sich gezeigt, dass das Anliegen der Damen A. und H. sehr unterstützt wird. Ich hoffe, dass auch Sie der Meinung sind, dass wir – die Theaterstraße – uns in den Protest einreihen sollten.In den nächsten Tagen bekomme ich die Vorlage zur Unterschriftensammlung und wir werden dann bei Ihnen vorbeischauen und „sammeln“.

    Alleine kann niemand von uns etwas erreichen. Wenn wir uns jedoch gemeinsam (auch mit Unterstützung der Presse) auf die Hinterbeine stellen, können wir unseren Standpunkt äußerst deutlich machen.

    Immerhin sind es die Seitenstraßen, die Göttingens Flair ausmachen. Wir sind es, die Stadtfesten Leben einhauchen und ein tolles Programm bieten. Wir sind es, die zur Weihnachtszeit für stimmungsvolle Beleuchtung sorgen…und nicht Rossmann, Pimkie und Co..

    In diesem Sinne…
    wünsche ich noch eine angenehme Woche – und lassen Sie sich von der Hitze nicht unterkriegen.

    Es grüßt herzlichst,

    P.S.

    Gespräche mit anderen Seitenstraßen sind bereits geführt oder geplant.

    Das in dem Artikel erwähnte Schreiben von Frau F. an unseren OB habe ich unten zur Kenntnisnahme eingefügt.

    „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

    in den letzten Jahren ist durch die vor die Ladengeschäfte gestellten Plakatständer ein deutlicher Wildwuchs entstanden. Das Thema Warenauslagen und Werbeeinrichtungen wurde bereits dankenswerterweise von der Bauverwaltung in Angriff genommen.

    Allerdings finden wir die finanzielle Regelung nicht gerecht und bitten diese noch einmal zu überdenken.

    Unsere Stadt lebt besonders von den interessanten und inhabergeführten Geschäften in den Seitenstraßen. Dadurch wird die Individualität der Innenstadt erlebbar, was die Besucher Göttingens sehr schätzen. Im Gegensatz zu anderen Städten haben wir auch in diesen B- und C-Lagen kaum Leerstand zu verzeichnen.

    Nun sind bei der Kostenverteilung der Werbemaßnahmen diese Ladenbereiche besonders belastet. Wir bitten Sie dringend, den enormen finanziellen Druck für diese kleinen, aber säulentragenden Geschäfte in der Innenstadt noch einmal mit Ihrer Fachverwaltung zu diskutieren.

    In diese Überlegungen sollte miteinbezogen werden, daß gerade die Seitenstraßen sehr viele Aktionen mit hohem Zeit- und Kostenaufwand organisieren, um die Innenstadt attraktiv zu machen. Die Belastung durch die genannte Kostenverteilung ist für die dortigen Geschäfte kaum tragbar. Daß manche Geschäfte ihre Plakatständer nur noch in die Hauseingänge quetschen, um die Kosten nicht tragen zu müssen, sind bereits beobachtbare Folgen. Solche Auswüchse können kaum gewollt sein.

    Sehr geehrter Oberbürgermeister, wir bitten Sie, die Sachlage noch einmal zu prüfen, um zu einer angemessenen Lösung zu gelangen.

    Für Ihre Bemühungen schon im Voraus herzlichen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen

    V. F.“

    Ich hätte einen einfachen Vorschlag die Entwicklung für alle Seiten in die richtige Richtung zu lenken:
    Die Sondernutzungsabgabe wird komplett zurückgenommen. Damit aber die Stadt Göttingen auch zu ihren Einnahmen kommt, wird eine neue Gebühr fällig:
    Die sprachliche Verunstaltungs-Gebühr. Hier werden alle zu Kasse gebeten, die entweder mit unnötigen (meist auch falschen) Anglizismen (Sale Off, Coffee to go) den Fußgänger belästigen oder die deutsche Sprache durch das Idiotenapostroph, das Deppenleerzeichen oder andere Verbrechen verunstalten und uns verdummen.
    In dem Sinne: Schöne’s Week End ,-)

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  • eine Kuh macht muh, viele Kühe machen mühe

    on Mai 27, 08 in Politik by with No Comments

    die Milchbauern laufen Sturm gegen das Preisdumping der großen Milchabnehmer und fordern Mindestpreise, um kostendeckend arbeiten zu können.

    eine Kuh
    Es ist doch ein Irrsinn, daß die Landwirte für ihre Agrarprodukte keinen angemessenen Preis bekommen. Ein Schwein zu mästen oder Milchkühe zu halten, kostet einen bestimmten Betrag. Das hat seinen Preis. Wenn wir nicht bereit sind, diesen Preis zu zahlen, werden wir auf Dauer einen anderen Preis bezahlen, wenn wir schlechte Qualität oder „vergiftete“ Lebensmittel auf unserem Teller bzw. im Glas haben.
    Das sich das ganze nicht mehr lohnt, kann man an Wachenhausen gut sehen. Als wir vor 25 Jahren dorthin gezogen sind, gab es etliche Bauern, die Milchkühe in ihrem Stall hatten. Davon ist keiner mehr übriggeblieben. Es hat sich nicht mehr gelohnt.
    In anderen Dörfern sieht es ähnlich aus. Diese Preispolitik hat bereits einen großen Teil der ländlichen Strukturen zerstört.
    Es wird Zeit, daß sich daran etwas ändert. Bauern sollen einen fairen Preis bekommen, mit dem sie in der Lage sind gesunde Lebensmittel zu produzieren.

    Von neo liberaler Seite wird immer das Argument des Marktes angeführt. Der Markt werde es regeln. Dies mag in manchen Branchen stimmen, aber in der Landwirtschaft halt nicht.

    Damit der FDP und anderen Verfechter des Marktes nicht langweilig wird, sollten sich ein neues Betätigungsfeld suchen.
    Steuerberater, Notare und Rechtsanwälte werden immer noch über Gebührenverordnungen bezahlt. Dies sind Mindestpreise bzw. Mindestlöhne.
    Es ist doch Interessantl, daß die selben Politiker Mindestpreise für Agrarprodukte und Mindestlöhne für Putzfrauen ablehnen, die größte Lobby für Rechtanwälte, Steuerberater und auch Apotheker sind.

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  • Lebensqualität??

    on Mai 21, 08 in Lebensqualität by with 1 Comment

    Ich bekomme gerade eine Email mit einem kleinen Test, wann ich das letzte mal eines von den Dingen gemacht habe (in den vergangenen 7 Tagen, 3 Wochen, 4 Monaten oder weiß nicht mehr)

    die Fragen beinhalten nichts Spektakuläres, erstaunlich ist eher wie wenig Zeit man sich für solche „Kleinigkeiten“ nimmt.

    Hier die Liste:

    • einen Spaziergang/eine Radtour von 1 Stunde Dauer gemacht?
    • bewusst auf öffentliche Verkehrsmittel/Auto verzichtet und sind stattdessen zu Fuß gegangen?
    • eine kulturelle Veranstaltung besucht (Galerie, Theater, Konzert)?
    • ein Buch gelesen, das Ihnen sehr gefallen hat?
    • einen längeren Wortbeitrag im Rundfunk oder einem Musikstück in Ruhe zugehört?
    • einen ganzen Tag aktiv nur für sich allein gehabt?
    • einen jener typischen „Ich müsste mal wieder …-Vorsätze“ in die Tat umgesetzt?
    • einen Tag lang bewusst auf ein Genussmittel verzichtet, wie z. B. Kaffee, Tabak oder Süßes?
    • so viel Zeit für einen Ihnen nahe stehenden Menschen gehabt, wie dieser wollte?
    • morgens nach dem Aufstehen in den Spiegel gelächelt?

    das Ergebnis ist doch sehr ernüchternd

    Ich hab festgestellt, daß ich zu den meisten Dingen einfach nicht gekommen bin.
    Das einzige ist, daß ich versuche, regelmäßig mal ne Stunde auf dem Rad eine Tour durch das Leinetal zu machen, um die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Und das erstaunliche ist doch, daß ich den ganzen Tag fitter bin, wenn ich morgens eine Runde gefahren bin.
    Jetzt muß ich aber weiter arbeiten.. 😉

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  • Burg Cafe auf der Katlenburg eröffnet

    on Mai 19, 08 in Göttingen, Kinder by with 2 Comments

    Nachdem wir gehört haben, daß vorletztes Wochenende das Burg Cafe auf der Katlenburg mit einer großen Feier eröffnet worden ist, waren wir sehr neugierig auf die Umbauarbeiten.
    Deshalb haben wir am vergangenen Sonntag das Cafe selbst in Augenschein genommen.

    Die Burg liegt zwischen dem Ort Katlenburg und Wachenhausen auf dem Burgberg. Die schöne Anlage des ehemaligen Klosters wurde in den vergangenen Jahrzehnten vor allem von der Schreberjugend als Veranstaltungsort genutzt.

    Das Konzept des neuen Pächters zielt darauf, die Katlenburg als Ausflugslokal für die Region zu etablieren.
    Die Umbauarbeiten sind zwar noch nicht fertig, aber das Restaurant/Cafe ist bereits eröffnet
    Katlenburg
    Besonders gut hat uns die Terasse gefallen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick (sofern es die Bäume zulassen) in das Tal in Richtung Lindau, Dorste und Katlenburg.
    Die neue Bewirtschaftung der Katlenburg macht die Burg zu einem interessanten Ausflugsziel und bereichert die Region mit einem neuen Treffpunkt.

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  • ist Benzin wirklich zu teuer oder immer noch zu billig?

    on Mai 15, 08 in Politik by with No Comments

    als ich heute an einem der ersten schönen Tage im Jahr mit den Fahrrad zum Kaufpark gefahren bin, habe ich mich wieder über die Automassen gewundert.

    Sicher manche fahren einen zu weiten Weg, manche sind zu alt oder haben ein abbes Bein. Aber mal ehrlich: in den 1000 Autos, die auf dem Weg an mir vorbei gefahren sind, saßen die meisten Fahrer allein und viele mußten sicher wenigere als 10 Kilometer fahren.

    Am besten auf dem Weg ins Fitness Studio und dann an der Bar über die teuren Spritpreise klagen.

    Mich ärgern die hohen Benzin Preise auch, aber die Auto-Verliebtheit um mich herum kann ich wirklich nicht verstehen.

    Das Fahrrad kann man gerade in Göttingen einfach genial als Fortbewegungsmittel nutzen. Und man hat sogar ein wenig für sein schlechtes Gewissen getan.

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  • mein persönliches Weblog

    on Mai 14, 08 in sonstiges by with 1 Comment

    Es ist wirklich so einfach, wie es versprochen wird. Die Installation war in wenigen Minuten erledigt. Jetzt werde ich die vielen Möglichkeiten von WordPress erkunden.
    Die andere sicher auch gute Blog Software Serendipity setze ich bereits in meinem Tischtennis Blog ein.

    Ich bin sehr gespannt, wie die Unterschiede für mich als recht „dummer Anwender“ sind.

    Ich bin überhaupt gespannt, in wie weit ich dies nutze. Jetzt ist aber erst einmal die Begeisterung für das Spielzeug da.

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