eine Kuh macht muh, viele Kühe machen mühe

27. Mai 2008 - 11:51 Uhr

die Milchbauern laufen Sturm gegen das Preisdumping der großen Milchabnehmer und fordern Mindestpreise, um kostendeckend arbeiten zu können.

eine Kuh
Es ist doch ein Irrsinn, daß die Landwirte für ihre Agrarprodukte keinen angemessenen Preis bekommen. Ein Schwein zu mästen oder Milchkühe zu halten, kostet einen bestimmten Betrag. Das hat seinen Preis. Wenn wir nicht bereit sind, diesen Preis zu zahlen, werden wir auf Dauer einen anderen Preis bezahlen, wenn wir schlechte Qualität oder “vergiftete” Lebensmittel auf unserem Teller bzw. im Glas haben.
Das sich das ganze nicht mehr lohnt, kann man an Wachenhausen gut sehen. Als wir vor 25 Jahren dorthin gezogen sind, gab es etliche Bauern, die Milchkühe in ihrem Stall hatten. Davon ist keiner mehr übriggeblieben. Es hat sich nicht mehr gelohnt.
In anderen Dörfern sieht es ähnlich aus. Diese Preispolitik hat bereits einen großen Teil der ländlichen Strukturen zerstört.
Es wird Zeit, daß sich daran etwas ändert. Bauern sollen einen fairen Preis bekommen, mit dem sie in der Lage sind gesunde Lebensmittel zu produzieren.

Von neo liberaler Seite wird immer das Argument des Marktes angeführt. Der Markt werde es regeln. Dies mag in manchen Branchen stimmen, aber in der Landwirtschaft halt nicht.

Damit der FDP und anderen Verfechter des Marktes nicht langweilig wird, sollten sich ein neues Betätigungsfeld suchen.
Steuerberater, Notare und Rechtsanwälte werden immer noch über Gebührenverordnungen bezahlt. Dies sind Mindestpreise bzw. Mindestlöhne.
Es ist doch Interessantl, daß die selben Politiker Mindestpreise für Agrarprodukte und Mindestlöhne für Putzfrauen ablehnen, die größte Lobby für Rechtanwälte, Steuerberater und auch Apotheker sind.

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Burg Cafe auf der Katlenburg eröffnet

19. Mai 2008 - 11:30 Uhr

Nachdem wir gehört haben, daß vorletztes Wochenende das Burg Cafe auf der Katlenburg mit einer großen Feier eröffnet worden ist, waren wir sehr neugierig auf die Umbauarbeiten.
Deshalb haben wir am vergangenen Sonntag das Cafe selbst in Augenschein genommen.

Die Burg liegt zwischen dem Ort Katlenburg und Wachenhausen auf dem Burgberg. Die schöne Anlage des ehemaligen Klosters wurde in den vergangenen Jahrzehnten vor allem von der Schreberjugend als Veranstaltungsort genutzt.

Das Konzept des neuen Pächters zielt darauf, die Katlenburg als Ausflugslokal für die Region zu etablieren.
Die Umbauarbeiten sind zwar noch nicht fertig, aber das Restaurant/Cafe ist bereits eröffnet
Katlenburg
Besonders gut hat uns die Terasse gefallen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick (sofern es die Bäume zulassen) in das Tal in Richtung Lindau, Dorste und Katlenburg.
Die neue Bewirtschaftung der Katlenburg macht die Burg zu einem interessanten Ausflugsziel und bereichert die Region mit einem neuen Treffpunkt.

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