Der Apfel

on Jun 3, 08 in Göttingen, Lebensqualität by with No Comments

Über den Apfel läßt sich bekanntlich viel sagen (fällt nicht weit vom Stamm) und als Mann sollte man immer vorsichtig sein, wenn uns eine Frau einen Apfel anbietet. Da ist schon mal was schief gelaufen.
Apfel

Nichts desto Trotz bin ich ein riesiger Apfel Fan. Über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten. Aber was man z.T. in den Supermärkten angeboten bekommt, sollte man besser dort in den Regalen lassen.
Die ganze Importware sieht zwar häufig ganz lecker aus. Das war es dann auch schon.

Die besten Äpfel kommen aus der Region – und inzwischen das ganze Jahr. In dem neuen Verfahren werden die Äpfel nicht nur gekühlt, sondern der Umgebung wird der Sauerstoff entzogen. Und da Äpfel auch den Sauerstoff für ihren Stoffwechsel brauchen, verfallen sie in eine Art „Winterstarre“ und sind auch im Juni/Juli noch frisch.
Daher ist es überhaupt nicht nötig, Äpfel zu importieren.
Da Äpfel sehr gesund sind, tut man außerdem etwas Gutes für die eigene Gesundheit. Ein Apfel enthält eine große Zahl verschiedenen Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Durch den besonders hohen Anteil an Vitamin C kann mit 2-3 Äpfeln den täglichen Bedarf decken.
Weitere Infos: http://www.apfel-info.de
Ob Bio oder nicht, entscheidet sich leider nicht nur durch die Einstellung sondern eher durch einen Blick ins Portmonnaie.
Einen guten Kompromiss bietet der Obstbau Wedemeier, ein Obst und Gemüse Bauer aus Iber/Kreis Northeim. Die bieten zwar z.Z. noch keine (eigenen) Bio-Äpfel an, aber deren Äpfel werden im kontrollierten Anbau angebaut. D.h., daß nach der Blüte nicht mehr gespritzt werden. Wedemeier hat einen Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt.
weitere Infos: http://www.obstbau-wedemeier.de/
Was man aber auf jeden Fall tun sollte:
Wenn im Spätsommer die Äpfel wieder reif sind sollte man mal wieder auf den Weg in die Feldwege machen und sich einen Korb voll pflücken. Ganz gut ist der Feldweg vor der Steinmetzkurve in Geismar und besonders zu Empfehlen ist der Weg von Kerstlingerode Richtung Krebeck. Dort gibt es sehr viele Sorten. Die Bäume hab ich auf einer Radtour entdeckt. Es ist eine schande, wenn man sieht, wie viele Äpfel dort neben den Bäumen vergammeln.

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