Kategorie: Politik


Ein Experiment in Namibia: Grundeinkommen für jeden

22. Oktober 2008 - 10:04 Uhr

Das Wirtschaftsmagazin Brandeins berichtet in seiner neuesten Ausgabe über ein Experiment in einem Dorf in Namibia.

Jeder Bewohner erhält ein .

hier den Artikel Als das Geld vom Himmel fiel lesen.

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Die Stadt Göttingen kassiert: Sondernutzungsabgabe für Auslagen vor den Geschäften

30. Mai 2008 - 12:22 Uhr

Um den “Wildwuchs” an Kundenstoppern und Auslagen in den Fußgängerzonen einzudämmen, hat die nach dem typischen Reflexmuster reagiert. Sie verlangt seit Februar für das Aufstellen von Auslagen und Hinweisschildern. Das hat leider zur Folge, daß es für manche der berühmte Tropfen ist und entweder sie gar keine Auslagen mehr rausstellen oder wie das “Accent” das Geschäft schließen.
Gerade die kleineren Geschäfte in den Nebenstraßen, werden für den Auswuchs in der Weender Straße bestraft und fühlen sich zu Recht benachteiligt.
Und sind wir doch mal ehrlich: Die Ketten und Franchise-Shops werden weiterhin Ihre Auslage aufstellen, die alteingesessenen und kleineren Geschäfte, die den Charme der Stadt ausmachen, werden das Nachsehen haben.
Jetzt gibt es allerdings eine Initiative der Göttinger Geschäfte, die sich gegen die neuen Gebühren wehrt. Mich hat heute eine Mail erreicht:

Liebe Nachbarn,

Göttinger Tageblatt: Die Innenstadt wird immer farlosersicherlich haben viele von Ihnen das heutige Tageblatt und damit auch den Artikel im Wirtschaftsteil zur Sondernutzungsabgabe gelesen. Für alle, die den Artikel nicht kennen, hängt er als Bild an.

Für mich war er Anlass gleich heute Morgen ein bißchen zu telefonieren. Frau Hundesrügge war von der Größe des Berichtes recht überrascht. Sie hatte nicht mir so viel Aufsehen gerechnet. Im Laufe des Tages war sie von der Resonanz jedoch sehr positiv beeindruckt. Ganz offensichtlich hat der Artikel nicht nur bei mir, sondern auch vielen anderen einen Nerv getroffen.
Nach kurzen Gesprächen mit meinen näheren Nachbarn hat sich gezeigt, dass das Anliegen der Damen A. und H. sehr unterstützt wird. Ich hoffe, dass auch Sie der Meinung sind, dass wir – die Theaterstraße – uns in den Protest einreihen sollten.In den nächsten Tagen bekomme ich die Vorlage zur Unterschriftensammlung und wir werden dann bei Ihnen vorbeischauen und „sammeln“.

Alleine kann niemand von uns etwas erreichen. Wenn wir uns jedoch gemeinsam (auch mit Unterstützung der Presse) auf die Hinterbeine stellen, können wir unseren Standpunkt äußerst deutlich machen.

Immerhin sind es die Seitenstraßen, die Göttingens Flair ausmachen. Wir sind es, die Stadtfesten Leben einhauchen und ein tolles Programm bieten. Wir sind es, die zur Weihnachtszeit für stimmungsvolle Beleuchtung sorgen…und nicht Rossmann, Pimkie und Co..

In diesem Sinne…
wünsche ich noch eine angenehme Woche – und lassen Sie sich von der Hitze nicht unterkriegen.

Es grüßt herzlichst,

P.S.

Gespräche mit anderen Seitenstraßen sind bereits geführt oder geplant.

Das in dem Artikel erwähnte Schreiben von Frau F. an unseren OB habe ich unten zur Kenntnisnahme eingefügt.

“Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in den letzten Jahren ist durch die vor die Ladengeschäfte gestellten Plakatständer ein deutlicher Wildwuchs entstanden. Das Thema Warenauslagen und Werbeeinrichtungen wurde bereits dankenswerterweise von der Bauverwaltung in Angriff genommen.

Allerdings finden wir die finanzielle Regelung nicht gerecht und bitten diese noch einmal zu überdenken.

Unsere Stadt lebt besonders von den interessanten und inhabergeführten Geschäften in den Seitenstraßen. Dadurch wird die Individualität der Innenstadt erlebbar, was die Besucher Göttingens sehr schätzen. Im Gegensatz zu anderen Städten haben wir auch in diesen B- und C-Lagen kaum Leerstand zu verzeichnen.

Nun sind bei der Kostenverteilung der Werbemaßnahmen diese Ladenbereiche besonders belastet. Wir bitten Sie dringend, den enormen finanziellen Druck für diese kleinen, aber säulentragenden Geschäfte in der Innenstadt noch einmal mit Ihrer Fachverwaltung zu diskutieren.

In diese Überlegungen sollte miteinbezogen werden, daß gerade die Seitenstraßen sehr viele Aktionen mit hohem Zeit- und Kostenaufwand organisieren, um die Innenstadt attraktiv zu machen. Die Belastung durch die genannte Kostenverteilung ist für die dortigen Geschäfte kaum tragbar. Daß manche Geschäfte ihre Plakatständer nur noch in die Hauseingänge quetschen, um die Kosten nicht tragen zu müssen, sind bereits beobachtbare Folgen. Solche Auswüchse können kaum gewollt sein.

Sehr geehrter Oberbürgermeister, wir bitten Sie, die Sachlage noch einmal zu prüfen, um zu einer angemessenen Lösung zu gelangen.

Für Ihre Bemühungen schon im Voraus herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

V. F.”

Ich hätte einen einfachen Vorschlag die Entwicklung für alle Seiten in die richtige Richtung zu lenken:
Die Sondernutzungsabgabe wird komplett zurückgenommen. Damit aber die Stadt Göttingen auch zu ihren Einnahmen kommt, wird eine neue Gebühr fällig:
Die sprachliche Verunstaltungs-Gebühr. Hier werden alle zu Kasse gebeten, die entweder mit unnötigen (meist auch falschen) Anglizismen (Sale Off, Coffee to go) den Fußgänger belästigen oder die deutsche Sprache durch das Idiotenapostroph, das Deppenleerzeichen oder andere Verbrechen verunstalten und uns verdummen.
In dem Sinne: Schöne’s Week End ,-)

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eine Kuh macht muh, viele Kühe machen mühe

27. Mai 2008 - 11:51 Uhr

die Milchbauern laufen Sturm gegen das Preisdumping der großen Milchabnehmer und fordern Mindestpreise, um kostendeckend arbeiten zu können.

eine Kuh
Es ist doch ein Irrsinn, daß die Landwirte für ihre Agrarprodukte keinen angemessenen Preis bekommen. Ein Schwein zu mästen oder Milchkühe zu halten, kostet einen bestimmten Betrag. Das hat seinen Preis. Wenn wir nicht bereit sind, diesen Preis zu zahlen, werden wir auf Dauer einen anderen Preis bezahlen, wenn wir schlechte Qualität oder “vergiftete” Lebensmittel auf unserem Teller bzw. im Glas haben.
Das sich das ganze nicht mehr lohnt, kann man an gut sehen. Als wir vor 25 Jahren dorthin gezogen sind, gab es etliche Bauern, die Milchkühe in ihrem Stall hatten. Davon ist keiner mehr übriggeblieben. Es hat sich nicht mehr gelohnt.
In anderen Dörfern sieht es ähnlich aus. Diese Preispolitik hat bereits einen großen Teil der ländlichen Strukturen zerstört.
Es wird Zeit, daß sich daran etwas ändert. Bauern sollen einen fairen Preis bekommen, mit dem sie in der Lage sind gesunde Lebensmittel zu produzieren.

Von neo liberaler Seite wird immer das Argument des Marktes angeführt. Der Markt werde es regeln. Dies mag in manchen Branchen stimmen, aber in der Landwirtschaft halt nicht.

Damit der FDP und anderen Verfechter des Marktes nicht langweilig wird, sollten sich ein neues Betätigungsfeld suchen.
Steuerberater, Notare und Rechtsanwälte werden immer noch über Gebührenverordnungen bezahlt. Dies sind Mindestpreise bzw. Mindestlöhne.
Es ist doch Interessantl, daß die selben Politiker Mindestpreise für Agrarprodukte und Mindestlöhne für Putzfrauen ablehnen, die größte Lobby für Rechtanwälte, Steuerberater und auch Apotheker sind.

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ist Benzin wirklich zu teuer oder immer noch zu billig?

15. Mai 2008 - 23:47 Uhr

als ich heute an einem der ersten schönen Tage im Jahr mit den zum Kaufpark gefahren bin, habe ich mich wieder über die Automassen gewundert.

Sicher manche fahren einen zu weiten Weg, manche sind zu alt oder haben ein abbes Bein. Aber mal ehrlich: in den 1000 Autos, die auf dem Weg an mir vorbei gefahren sind, saßen die meisten Fahrer allein und viele mußten sicher wenigere als 10 Kilometer fahren.

Am besten auf dem Weg ins Fitness Studio und dann an der Bar über die teuren Spritpreise klagen.

Mich ärgern die hohen Preise auch, aber die Auto-Verliebtheit um mich herum kann ich wirklich nicht verstehen.

Das Fahrrad kann man gerade in einfach genial als Fortbewegungsmittel nutzen. Und man hat sogar ein wenig für sein schlechtes Gewissen getan.

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