Kategorie: Lesen


Liebe: Ein unordentliches Gefühl von Richard David Precht

19. Juni 2009 - 16:55 Uhr

Liebe: Ein unordentliches Gefühl von Richard David Precht Nachdem ich “Wer bin ich – und wenn ja wieviele?” gelesen hatte und sehr angetan war hat mir meine Frau das neue von Richard David “Liebe: Ein unordentliches Gefühl”. Bei dem Titel sollte das wohl auch so sein. Aber nun zum Buch: schreibt in einer unterhaltsamen Form und kann einen seine Gedanken auch “Gute Nacht” Lektüre noch näherbringen.

Was er nicht tut sind gute Ratschläge geben oder Liebesformeln verbreiten. Er nähert sich dem Thema auf verschiedenen Ebenen (philosophisch, biologisch, psychologisch, soziologisch etc) und bietet dem Leser verschiedene Ideen an.

Was er allerdings tut: Er räumt mit vielen Vorurteilen auf, die durch die Gazetten und Selbsterfahrungsbücher geistern. So können wir Männer uns  entspannen: Unser evolutionäres Ziel ist es nicht, jedes Weibchen zu begatten, welches nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Besonderen Spaß haben mir Prechts Abhandlungen über evolutionäre Psychologie und seine Vertreter wie Dawkins gemacht. Das Leben funktioniert nicht nach neoliberalen Prinzipien.

Ebenso räumt er mit der Vorstellung auf, die selbstlose Liebe wäre die “wahre”, sondern ganz im Gegenteil es gehören immer eigene Wünsche dazu.

Alles in allem ein interessantes und unterhaltsames Buch, daß ich empfehlen kann.

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Ein Experiment in Namibia: Grundeinkommen für jeden

22. Oktober 2008 - 10:04 Uhr

Das Wirtschaftsmagazin Brandeins berichtet in seiner neuesten Ausgabe über ein Experiment in einem Dorf in Namibia.

Jeder Bewohner erhält ein .

hier den Artikel Als das Geld vom Himmel fiel .

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Die Kathedrale des Meeres von Ildefonso Falcones

10. September 2008 - 17:39 Uhr
Die Kathedrale des Meeres von Ildefonso Falcones

Die Kathedrale des Meeres von Ildefonso Falcones

Wer gerne einen historischen liest bzw. wer gerne “die Säulen der Erde” von Ken Follet gelesen hat, wird von “Die Kathedrale des Meeres” von Ildefonso Falcones begeistert sein.

Mittelalterliche Grausamkeiten, Engstirnigkeiten, ein sympathischer Held und eine sehr spannende Geschichte. Das ist genau ein , was man an einem verregneten Wochenende durch schmökern kann.

Die Inhaltsangabe findest Du auf der eigens eingerichteten Seite http://www.die-kathedrale-des-meeres.de/buchdetails des Fischer Verlags.

Sympatisch ist auf jeden Fall, daß der Held anders als bei Follet nicht nur eindimensional “gut” ist, sondern z.T. auch mehrschichtig.

Seine Einstellungen entsprechen zwar mehr einem aufgeklärtem Europäer denn jemandem, wie wir uns jemanden im Mittelalter vorstellen. Aber dies trübt das Lesevergnügen nicht.

Einfach ein gutes Unterhaltungsbuch!

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