Kategorie: Allgemein


Wahl-O-Mat

7. September 2009 - 10:54 Uhr
Wahl-O-Mat

Wahl-O-Mat

Bald ist es wieder soweit: Am 27.09.09 ist die Bundestagswahl. Die Talkshows nehmen zu, man kommt kaum noch ungehindert durch die Fußgängerzonen. Daß man wählen geht, gehört für mich zur ersten Bürgerpflicht. Aber was wählen?

Da hilft der Wahl-O-Mat. Der Wahl-O-Mat ist eine Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung. Zu 38 Fragen/Thesen wurden die Parteien nach ihrer Meinung gefragt und in der Datenbank hinterlegt.

Wenn man den Wahl-O-Mat startet, wird auch zu seiner Meinung nach diesen Thesen befragt. Man hat die Auswahl zwischen “stimme zu”, “neutral” und “stimme nicht zu”. Am Ende hat man die Möglichkeit bestimmte Fragen zu gewichten. Die wichtigen Fragen zählen doppelt. Im letzten Schritt wählt man bis zu 8 Parteien aus, mit denen die eigenen Ergebnisse verglichen werden.

Man erhält dann ein Balkendiagramm, in dem die Übereinstimmungen gezeigt werden.

Bei mir sieht das übrigen so aus:

Wahl-O-Mat Ergebnis mit Gewichtung

Wahl-O-Mat Ergebnis mit Gewichtung

Ich habe die Gewichtung auch mal raus genommen. Da ändert sich das Ergebnis wie folgt:

Wahl-O-Mat Ergebnis ohne Gewichtung

Wahl-O-Mat Ergebnis ohne Gewichtung

Am Ende bekommt man eine Übersicht in Form einer Tabelle. Dort werden die einzelnen Fragen mit den eigenen Antworten mit denen der ausgewählten Parteien dargestellt. Dort kann man vergleichen, welche Partei wie zu den einzelnen Fragen steht.

Dies ist eine sehr gute Möglichkeit, der eigenen Entscheidung etwas mehr Sachlichkeit zu geben. Und man bekommt in sehr kurzer Zeit einen guten Überblick über die Standpunkte der einzelnen Parteien.

Der Wahl-O-Mat sollte Pflicht für jeden Wähler sein.

Also mach mit: hier geht es zum Wahl-O-Mat

Vielleicht sollten bei kommenden Wahlen nicht nur Parteien zur Wahl stehen, sondern auch solch eine Liste, mit der wir der künftigen Regierung unseren Handlungsauftrag mitgeben.

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Sieben auf einem Fahrrad: das ConferenceBike

27. August 2009 - 17:00 Uhr

Ich habe gerade beim stöbern auf verschiedenen Fahrradseiten ein Rad gefunden, auf dem man zu siebt fahren kann. Das gibt es wirklich:

ob das die Zukunft ist?

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Camping mit den Kindern

24. August 2009 - 20:07 Uhr

Nachdem das Campen im letzten Jahr regelrecht “ins Wasser gefallen” ist, habe ich mir dieses Jahr vorgenommen, auf jeden Fall mit den Kindern zu Zelten.

Bei der Auswahl des Ziels haben wir beschlossen in der Region zu bleiben und sind in die Nähe des Edersees gefahren.

Dann sind wir losgefahren: Karla, Jelle und ich. Von Göttingen waren wir ca. 1,5 Stunden mit dem Auto unterwegs. Das war ok.

Jelle beim Abendbrot

Jelle beim Abendbrot

Das neue Zelt aufgebaut und was noch so getan werden muß. Und dann haben wir den neuen Campingtisch zur ersten Vesper aufgebaut.

Wir hatten alle viel Spaß und waren den ganzen Tag draußen. Zwischendurch hat es zwar ab und zu geregnet. Aber das gehört einfach dazu.

Zwischendurch haben wir einige Sachen unternommen z.B. waren wir im Freilufttheater in Korbach bei dem “Sams”:

das Sams mit Jelle und Karla

das Sams mit Jelle und Karla

Die meiste Zeit waren wir aber einfach auf dem Campingplatz, meist am See baden oder Boot fahren.

See vom Campingplatz Teichmann

See vom Campingplatz Teichmann

Es war  ein rundherum schöner Urlaub. Ich hatte vorher ein klein bißchen Sorge. Das erste mal “richtig” zelten und ich bin allein mit den Kindern. Zwischendurch gab es natürlich mal ein paar Kleinigkeiten, aber insgesamt waren wir alle super entspannt.

Nach fünf Tagen sind wir wieder aufgebrochen.

… planen schon den nächsten Zelt Urlaub

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;-)

8. Juni 2009 - 17:50 Uhr

http://twitter.com/Piratenpartei/status/2066653914

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Wahl-o-Mat

4. Juni 2009 - 17:37 Uhr

Jetzt ist es wieder so weit: Am kommenden Sonntag wird zur Wahl gerufen. Als erstes ruft Europa zur Wahl.

Es gibt jetzt ein nettes Gimmick mit dem man seine eigenen Positionen mit denen der Parteien vergleichen kann. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat allen 32 zur Eurowahl zugelassenen Parteien einen Fragebogen zugesand. 29 davon haben geantwortet.

Nun beantwortet man auf Wahl-O-Mat diese Fragen mit einfachen “stimme ich zu”, stimme ich nicht zu”, “neutral”. Es ist ein m.M. nach guter Querschnitt der politischen Themen (Steuern, Gen, Außenpolitik, Europa etc.). Nach Beantwortung kann man sogar einige Themen noch gewichten.

Dann hat man die Möglichkeit die Antworten mit bis zu 8 Parteien zu vergleichen.

Nach der prozentualen Übereinstimmung kann man sich auch die Details der einzelnen Fragen ansehen.

Recht spannende Sache. Man kann auf jeden Fall seine “gefühlte” Nähe zu einer Partei etwas überprüfen.

Meine Präferenz korreliert übrigens mit dem Ergebnis.

PS: Wenn mein Sohn schon wählen dürfte, würde er bestimmt die Piraten wählen

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Warum Hanf/Marihuana verboten wurde

7. Mai 2009 - 18:51 Uhr

Eben gerade noch etwas gegoogled nachdem ich den Artikel Arni denkt über die Legalisierung von Marihuana nach geschrieben habe. Dabei bin ich auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen, der das Verbot von Hanf in Amerika beschreibt: http://www.duckhome.de/tb/archives/6357-Mary-Jane-ein-wunderbares-Geschoepf.html

Zu ergänzen wäre noch wie es zu dem Verbot in Deutschland gekommen ist. Ganz einfach. Mit den Amerikanern, nachdem Deutschland den Krieg verloren hatte.

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Ticket bei Bahn.de online buchen – ein Traum

1. Oktober 2008 - 12:52 Uhr

Als jemand, der viel im Internet unterwegs ist, wollte ich eben ein Ticket unter Bahn.de online buchen.

Für ein Unternehmen, das bald an die Börse geht und am Schalter höhere Preise nehmen will, besteht doch noch ein gewisser Optimierungsbedarf.

Die Suche nach den Verbindungen ist erst einmal sehr Übersichtlich und bedienerfreundlich.  DieVerbindungen werden mit günstigen Sparangeboten angezeigt. Welch eine Freude.

Die Freude trübt sich allerdings, wenn man auf den Botton “Verfügbarkeit prüfen” klickt. Nach 7x klicken und zurück habe ich dann endlich ein verfügbares Angebot gefunden. Setzt die Bahn darauf, daß man genervt aufgibt und den Normalpreis bezahlt?

Ok – ab zur Buchung. Eine Kreditkarte habe ich nicht, also geht nur Zustellung per Post. An der Extragebühr von 3,50 komm ich nicht vorbei. Kundenfreundlich ist das nicht.

In den nächsten Schritten darf ich noch angeben, ob ich am Fenster, im Großraum mit Handyempfang oder ohne reisen möchte. Vergeblich suche ich die Stückzahl der Karten. Nach einiger Zeit stelle ich fest, daß man dies im Warenkorb der Bahn nicht auswählen kann, sondern nur über eine Option in der Suchmaske. Also: wieder zurück – neue Suche für 2 Erwachsene starten und den ganzen Kram noch einmal eingeben.

Dann kommt die übliche Auswahl der persönlichen Daten. Mir fällt ein, daß ich mich bereits einmal angemeldet hatte. Ein neues Paßwort bekomme ich problemlos zugesendet. Dann logge ich mich ein, und lande wo? Auf der Startseite der Bahn – die Bestellung ist weg. Ich glaube es nicht. Da sind wirklich Profis am Werk.

Alles ein drittes Mal eingeben. Inzwischen geht es recht flott. Allerdings nur bis zum “Bezahlen”. Was bietet die Bahn mir denn da an? Ausschließlich Bezahlung mit Kreditkarte?? Da am Anfang die Auswahl “Ticket selber ausdrucken” nur mit Kreditkarte funktioniert, man aber sich das Ticket auch zuschicken lassen kann, bin ich – fiffig wie ich nun mal bin, darauf gekommen, daß es auch andere Bezahlmöglichkeiten geben muß.

Nach 20 Minuten Suche finde ich die Support-Hotline. Dort bekomme ich die freundliche Information, daß man mein Konto für “Lastschrift” freischalten könne. Das dauert allerdings 3 Wochen! ??? Die Begründung ist, daß es so üblich sei.

Meine Nerven sind am Ende. Ich Frage den Support nach der Möglichkeit, per Telefon zu bestellen. Und bekomme eine neue Nummer, die ich auch anrufe.

Als erstes erfahre ich, daß mich das Gespräch 39 Cent die Minute kostet. Daß werde ich bei mir im Shop auch einführen.

Ich gebe der Bahnmitarbeiterin die Verbindung, die ich bereits auswendig kenne. Interessanterweise weicht Ihr Preis um ca. 3 Euro vom Internetpreis ab, aber egal. Glücklicherweise hat Sie sogar ein Angebot zu einer Zeit, die mir besser paßt, was aber nicht im Internet ausgewiesen ist. Sie nimmt meine Daten auf. Bezahlen per Lastschrift ist kein Problem. Man weist mich auf die Bonitätprüfung hin.

Da kommt aber ein weiterer Witz. Ich kann als “Neukunde” das erste Mal per Lastschrift bezahlen. Wenn ich aber später noch einmal per Lastschrift eine Fahrkarte kaufen möchte, geht das nur wenn vorher ich eine Kopie meines Ausweises an die Bahn schicke. Das verstehe, wer will.

Der Telefonkunde der Bahn hat übrigens nichts mit dem Internetkunden der Bahn zu tun. Mit der Kundennummer aus dem Online Account konnte die werte Mitarbeiterin am Telefon nichts anfangen.

Aber letztendlich konnte ich doch bei der Bahn per Lastschrift ein Ticket zum selber ausdrucken bestellen. Und das alles innerhalb von 2 1/2 Stunden.

Da zahl ich doch nächstes Mal gerne die Schaltergebühr.

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10000 BC

11. Juli 2008 - 10:50 Uhr

Hinterher ist man immer schlauer.

Es geht um den neuesten Film von Roland Emmerich, einem Urzeit Abenteuer Märchen. Ich gestehe hier an dieser Stelle, daß ich auf solche Filme stehe.

Im Kino hatte ich den Film verpaßt und ihn mir jetzt auf DVD geholt, in freudiger Erwartung auf einen unterhaltsamen Fersehabend.

Ich bin selten in der Art enttäuscht worden. Der Film hat eine unglaubwürdige und sehr flache Rahmenhandlung, die weder historisch noch geographisch einzuordnen ist.

Die imposanten Bilder sind zum Großteil geklaut (Am Anfang war das Feuer, Originaleinstellungen aus Herr der Ringe, Raptoren (Jurassic Park) mit Federn, Bauten aus Stargate) und ein Held der im Lauf des Film den Namen “der mit dem Speerzahn spricht” heißt (Säbel gab es wohl noch nicht, da wollte Emmerich plötzlich korrekt sein).

Die gesamte Storie gibt es hier: 10000 BC bei Filmstarts.de

Schade, aus dem Stoff hätte man sehr viel mehr machen können. Aber dann hätte den für einen historischen Film 10000 AC (ante Christum natum) passenderen Titel gewählt.

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Kinder, wie die Zeit vergeht – 20 Jahre Abi

7. Juli 2008 - 22:52 Uhr

Gott zur Ehr – den Schülern zur Lehr

Vor ein paar Tagen flattert eine Email mit der Ankündigung zum 20-jährigen Abi-Jubiläum in mein Mailpostfach. Bisherige Jubiläen habe ich immer gemieden, weil ich um die gemeingefährliche Schule (Corvinianum Northeim) einen konsequenten Bogen machen wollte. Aber nach 20 Jahren siegt dann doch die Neugier. Hier die Mail:

Liebe Abi 88er,

Euere Meinung für unser Treffen am Samstag, dem 13.09.2008 ist gefragt-

es gibt die folgenden Optionen:

a) 11 Uhr Treffen im Corvi incl. Schulführung, Dauer ca. 1 Std.

abends gegen 19 Uhr Treffen in den Seeterassen oder einer Alternative zum gemütlichen
Beisammensein

o d e r

b) abends gegen 19 Uhr Treffen in den Seeterassen oder einer Alternative zum gemütlichen
Beisammensein, der Schulbesuch würde auf das 25-jährige Treffen verschoben werden.

Bitte mailt mir bis zum 20.07.2008 Euere Entscheidung, damit wir all jene offiziell einladen können, die noch nicht am Fortschritt des Internets partizipieren.

Nach der spontanen Irritation “20 Jahre ??” das kann doch nicht, kommt Erkenntnis daß es vielleicht doch sein kann. Mir fehlen möglicher Weise ein paar Jahre, aber auch egal.

Das Leben wird jetzt vorbei sein, es bleiben noch ein paar Jubiläen: 20 Jahre Abi, 30 Jahre Kanickelzüchterverein und 100 Jahre Einkindergartung (gibt es so was?).

Der Schrecken sitzt trotzdem tief – die Neugier aber auch. Ich entscheide, ich bin dabei.

Jetzt muß nur schnell noch ne Strategie her, damit ich nicht total belämmert da stehe. Kinder, Frau, Auto und Haus fotografieren und gekonnt auf die Kacke hauen. Mist – ich hab überhaupt kein Haus, also doch eher die “Früher war doch alles besser” Schiene fahren und über meine etwas schleppende Verdauung philosophieren.

Das wird auf jeden Fall ein großer Spaß.

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Rudelglotzen in Göttingen

20. Juni 2008 - 17:46 Uhr

Mal ehrlich, war das nicht ein riesen Spiel gegen Portugal?

Und glücklicherweise hatte ich den Versuch unternommen, meine Massenkompatibilitätsfähigkeiten neu auszuloten.

Die Vorstellung mit plötzlich zu Fußballfans und ausstaffierten 15 jährigen Walldorfschülerinnen und besoffenen Deutschlandfahnenschwänkern an einem Ort zu schauen hatte zwar einen gewissen Abschreckungsfaktor. Aber es gibt Dinge, da muß man durch. Und ein bißchen hatte ich doch die Hoffnung, daß es nicht so schlimm wird. Wird sind schließlich in Göttingen.

Gesagt getan. Ich war mit meinem Schwager am Nikolakichhof. Schöne große Leinwände + mehrere Fernseher, kaltes Bier für faire 2,- Euro und eine nette Stimmung. Die neuen Kleinkinderfans haben wohl eher in Lokhalle gefeiert und die Besoffkis hielten sich auch in Grenzen. Ein Idiot hat nach einem der Tore eine Bierflasche an die Kirchwand geworfen, sonst war alles friedlich.

Und es war das beste Fußball-Spiel, das ich seit langem gesehen habe. Alle Tore zum Schwärmen gibt es hier.

Der Massenwahn, den Fußball inzwischen auslöst, ist schon verrück. 2002 konnte ich noch sehr entspannt das Endspiel der WM in der Lokhalle verfolgen (als es noch “auf Großleinwand gucken” hieß). Kein Eintritt und ausreichend Platz. Heute nennen die ganzen Bekoppten das Public Viewing (was für ein dämliches Wort) nehmen saftig Eintritt und sind bei den Deutschen Spielen ausverkauft.

Hier noch ein lesenswerter Kommentar zu einem Bekloppten (Kerner und seiner Dauerlutschersendung)

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